Wie ich wurde, wer ich bin

Mein Lebensweg ist krumm und schief, hat viele Hohlwege und hat sich doch zu einem roten Faden entwickelt. Ich bin – und bleibe sicher auch – wissenshungrig und ein Weiterbildungsjunkie. Je mehr ich weiß, desto klarer wird der Weg von dem, was ich noch nicht weiß.

1962 wurde in Bad Bevensen, in der Lüneburger Heide geboren und niemals vergesse ich den amüsierten Blick eines Türstehers in einer New Yorker Bar, der meinen Geburtsort jedes Mal laut wiederholte, wenn ich an ihm vorbei kam …

Mein Vater hat sich in jungen Jahren, gegen alle Widerstände als Elektromeister selbstständig gemacht und sich damit seinen Lebenstraum erfüllt. Von früh auf habe ich erlebt, wie es gute Zeiten und auch nahezu katastrophale Zeiten gab, immer wieder ist er aufgestanden und immer wieder hat er die nächste Chance ergriffen, um sich zu verändern und wieder erfolgreich zu sein. Erst in meiner eigenen Selbständigkeit und bis heute wurde mir bewusst, was für ein wichtiges Rollenmodell er für mich war: Immer, wenn es mal wieder knirscht, dann denke ich an ihn und raffe mich wieder auf.

Wie geht lernen?

In der Schule habe ich mich die meisten Zeiten gelangweilt und habe wenig Sinn in dem gefunden, was ich lernen sollte. Meine Liebe zum Lernen und zum Wissen, hat sich erst viele Jahre nach Schule und Studium entwickelt, als ich selbst entscheiden konnte, was ich lernen möchte.

Ich habe mich mit unterschiedlichen Fächern während meines Studiums beschäftigt und habe 1988/89 im Rahmen eines Sinologie-Studiums für einige Zeit in der Volksrepublik China gelebt. Es war eine sehr prägende Zeit für mich, vor allem was das Gefühl angeht, immer und sofort als Ausländerin erkennbar zu sein – plötzlich gab es gefühlt keine Privatheit mehr. Die Erfahrung in einem Land zu leben, in dem alles und jeder kontrolliert wird, machen mich bis heute sehr dankbar dafür, in einem demokratischen Staat zu leben.

Von wichtigen Menschen und prägenden Situationen lernen

In einem meiner Vorgesetzten habe ich einen Mentor gefunden und der hat mich schließlich dazu gebracht mein Diplom in Betriebswirtschaft zu erarbeiten. Mein größter AHA-Moment war dabei, dass ich doch etwas Mathematik lernen kann – ich hatte im Studium einen so tollen Lehrer, dass es mir tatsächlich gelungen ist, die Mathe-Prüfung zu bestehen, das hatte bis dahin während meiner Schulzeit kein Lehrer geschafft.

Während meiner Studienzeit und auch noch einmal später in meinem Leben habe ich als Sekretärin für Personaldienstleister gearbeitet und wurde an unterschiedliche Unternehmen entliehen. Der Job war schlecht bezahlt, aber die Erfahrungen aus dieser Zeit sind unbezahlbar: In meiner Rolle als Leasingkraft war ich scheinbar ein „Neutrum“. Das hieß, dass mir Menschen nach kürzester Zeit große Geheimnisse oder auch tiefe Einblicke in ihre Organisationen gestattet haben und ich wirklich Erstaunliches gehört und gesehen habe. Es war, als wäre ich nicht nur zur Entlastung der Tätigkeiten, sondern vor allem zur Entlastung des Personals angestellt worden. Während dieser Zeit habe ich sehr viel über Organisationen und formelle und informelle Wege in Systemen gelernt und erfahren. Viele Organisationen mit berühmten Namen haben sich auf diesem Weg schnell für mich entzaubert.

Als Angestellte hat es mich nie lange in einem Unternehmen gehalten – schon immer habe ich unter fehlender Transparenz und schlechter Kommunikationskultur gelitten. Erst seitdem ich mich 2006 selbstständig gemacht habe, bin ich beruflich zur Ruhe gekommen und fühle mich erfüllt und zufrieden.

Von der Angestellten zur Selbstständigen

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Vor gut 15 Jahren haben sich endgültig meine Weichen in Richtung Selbständigkeit gestellt: Nach mehreren Stationen in unterschiedlichsten Unternehmen war klar: Ich bin nicht länger bereit, angestellt und damit gefühlt unfrei zu arbeiten. Der Entschluss stand fest: Lieber mache ich meine eigenen Fehler und lerne daraus, als die meiste Zeit damit beschäftigt zu sein mich zu rechtfertigen und Schuldige zu finden.

Die ersten Schritte in die Selbständigkeit waren holprig und mit großen Fragezeichen belegt: Wie die meisten Start-ups habe ich erstmal alles angeboten, was ich bis dahin gelernt hatte. Zielgruppe? Irgendwie alle – oder? Im Laufe meines Tuns und mit jedem Blick in eine weitere Organisation wurden meine beiden Herzensthemen immer klarer: Klare Kommunikation und der Mut sich auch mal zu streiten sind das Fundament einer erfolgreichen Organisation.

Weiterlernen und Spezialwissen erwerben

Margo

Meine wichtigste und geduldigste Lehrerin in puncto „Führung“ ist seit 11 Jahren meine Hündin Margo. Mache ich klare Ansagen, bin ruhig und meine Körpersprache und Mimik sind eindeutig, vertraut und folgt sie mir – wenn nicht, dann entscheidet sie selbst und lässt mich auch gerne mal im Wald stehen. Durch sie habe ich gelernt, dass ich weder laut schreien noch hart durchgreifen muss, sondern dass ich einfach nur transparent, lesbar und eindeutig sein brauche – wie einfach und wie schwer!

2009 habe ich die Serie Krimiserie „Lie to me“ inhaliert und mich sofort auf den Weg gemacht: Mimik lesen, das wollte ich auch lernen. Seitdem beschäftige ich mich mit dem Erlernen und der Wissenschaft der menschlichen Mimik und der Neurowissenschaften dahinter, seit 2021 bin ich selbst Profiler und Mimikresonanz®-Master. Heute sehe ich den Menschen lieber ins Gesicht, als dass ich auf ihre Worte höre.

Mit dem Ende meiner Angestellten-Zeit kam die große Frage auf: Psychologie studieren und dann Therapeutin werden? Ich habe mich bewusst dagegen entschieden und mich stattdessen zu einer Ausbildung zur systemischen Supervisorin entschlossen: Ich wollte und will mit gesunden Menschen arbeiten, die sich in einer Krise befinden. Meine größte Kompetenz liegt darin, Menschen Mut zu machen und Perspektiven aufzuzeigen – der schönste Moment in meiner Arbeit ist, wenn ein Klient oder eine Organisation sagt: Jetzt komme ich wieder gut allein zurecht – Danke!

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Meine Interessen und Anker

Ich liebe Bücher mehr als Filme. Das wichtigste Buch in der letzten Zeit ist für mich „Shoe Dog“, die Bibliografie vom Nike Gründer Phil Knight. Wer etwas über Unternehmertum und Motivation lernen möchte, dem kann ich es nur ans Herz legen – ich habe seitenlang geweint, selten hat mich ein Buch so sehr berührt.

Ich bin ein Weiterbildungsjunkie. In der Schule fiel es mir schwer, zu lernen. Oft habe ich mich gefragt: Wem nützt dieses Wissen? Und meisten habe ich keine sinnvolle Antwort darauf gefunden. Nach der Schule bin ich eine ganze Zeit lang durch die Welt gereist und habe mich in unterschiedlichste Jobs umgeschaut. Erst mit der Ausbildung zur Mediatorin kam meine wirkliche Berufung zu mir: Menschen in Krisen zu begleiten und Brücken zu bauen, das fasziniert mich seitdem an jedem Tag aufs Neue. Die Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin war nur der erste Baustein, es folgte eine Weiterbildung zur zertifizierten DGSv-Supervisorin, zur Kommunikations-Trainerin, zur Organisations-Aufstellerin, Wing-Wave-Coach, Mimikresonanz®-Master, Mesource®-Coach, und seit April 2022 bin ich emtrace®-Mastercoach. Das reicht doch? Oh nein, meine neuste Leidenschaft sind die Neuro-Wissenschaften und seit 2022 habe ich deshalb eine Ausbildung zur Certified Practitioner of Applied Neuroscience begonnen, das wird mich die nächsten 2 Jahren beschäftigen. Wem nützt das? Zum Glück kann ich diese Frage jetzt ganz einfach beantworten: Meinen Kunden genauso wie mir. Ich bekomme immer mehr Sicherheit durch meine inzwischen jahrelange Erfahrung und ich verstehe immer mehr davon, wie stark uns unsere Emotionen steuern, behindern oder fördern können. Das hilft meiner eigenen Resilienz und unterstützt meine Kunden bestens. Lebenslanges Lernen und Verlernen von Wissen gehört seit 30 Jahren zu meiner Grundhaltung und ist eins von den Dingen, die ich sicherlich niemals aufgeben werde. Ich bleibe neugierig und wissbegierig!

Seit 2002 bin ich mit meinem jetzigen Ehemann, meinem besten Freund und Lebensgefährten zusammen. Seit dem ersten gemeinsamen Tag vermittelt er mir die Gefühle von Liebe, Zughörigkeit und Verbundenheit. Diese Sicherheit hat mir viele (auch) beruflichen Möglichkeiten ermöglicht und ich danke ihm dafür, dass er auch in dunkelsten Zeiten an meiner Seite geblieben ist. Außerdem fällt er jedes Jahr auf meinen Aprilscherz rein, was mir einen mörderischen Spaß macht!


Mein Name ist Stefanie Pannier und ich begleite Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen.

Mir ist es wichtig, dass jede und jeder seine Lösung findet, deshalb frage ich mehr als ich sage und halte mich an den Grundsatz: Der Mensch hat zwei Ohren, um gut zuzuhören und einen Mund, um konstruktives Feedback zu geben. Daran halte ich mich. Wenn Du Dich angesprochen fühlst und mich einfach mal kennenlernen möchtest, dann buche Dir hier direkt einen Termin:

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